Friedenslichtfeier 2025
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- 22. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Jan.
AKTION FRIEDENSLICHT
Am 18. Dezember wurde die Stadt zu einem leuchtenden Ort des
Friedens und der Verbundenheit. Hunderte Menschen begleiteten den Lichterzug
vom Karl-Rahner-Platz zur Friedenslichtfeier am Landhausplatz, die heuer
besonders im Zeichen von Zusammenhalt, Mitgefühl und gemeinsamer
Verantwortung stand.
Die Feier wurde getragen von stimmungsvoller Musik – unter anderem von der
Tiroler Künstlerin Nadine Beiler gemeinsam mit der 7-jährigen Emilia und dem Chor
der Vielfalt unter der Leitung von Bernhard Sieberer – sowie von poetischen
Inszenierungen des Schauspielers Yasmani Stambader. Ein Friedenswunsch der
multireligiösen Plattform mit Vertreter:innen aller Religionsgemeinschaften,
Momente der Stille und wichtige Botschaften schufen eine Atmosphäre, die viele
sichtlich berührte. Gesegnet wurde das Friedenslicht von Bischof Hermann Glettler.
Friedenslichtkind Lana Aleid & Gedenkminute
Einer der emotionalen Höhepunkte war die Entzündung des Friedenslichts durch
Lana Aleid, Friedenslichtbotschafterin, die das Licht aus Bethlehem auf die Bühne
brachte und die große Friedenslichtkerze entzündete - begleitet von ihrer
persönlichen Geschichte, die sie auf der Flucht von Syrien nach Tirol 2016/17 erlebt
und geprägt hat.
Persönliche Geschichten von Landeshauptmann und Bürgermeister
Ebenfalls im Zuge von persönlichen Geschichten erinnerten der Landeshauptmann
Anton Mattle und Bürgermeister der Stadt Innsbruck Johannes Anzengruber
daran, wie wichtig Frieden im Alltag ist – im respektvollen Umgang, im Zuhören und
im Miteinander sowie ganz besonders in herausfordernden Situationen.
Schulwettbewerb #HerzVoraus von Schüler:innen für Schüler:innen
Im Rahmen der Feier wurde auch der Schulwettbewerb #HerzVoraus – für mehr
Respekt & Herzlichkeit im Schulalltag ausgezeichnet. Die diesjährige
Gewinnerklasse, die MS Achensee, präsentierte ihr Video erstmals vor Publikum.
Aus allen eingereichten Projekten wird auch dieses Jahr wieder ein Lern-Leitfaden
erstellt, der in der Bildungs-App „Reschpekt Academy“ integriert ist. Diese steht
Schulen kostenlos zur Verfügung Friedenslicht wird weitergegeben
Symbolisch wurde das Friedenslicht anschließend an Einsatz- und
Freiwilligenorganisationen übergeben, darunter Feuerwehr, Rotes Kreuz,
Samariterbund und Pfadfinder*innen – wo es am 24. Dezember abgeholt werden
kann.
Zitat von Dietmar Auer, Obmann „Hand auf’s Herz“
„Mit der Teilnahme der Bevölkerung und den beteiligten Organisationen und Firmen hat die Tiroler Zivilgesellschaft ein starkes, eigenständiges Zeichen gesetzt. Ein Zeichen für den Wunsch nach einem friedvollen Miteinander, in dem der Friede von jedem einzelnen ausgeht und von uns allen in Vielfalt ausgeht. Wir wollen den Frieden der in uns allen begründet ist. Wir wollen berühren. Wir wollen zeigen, dass der Wunsch nach einem respektvollen Miteinander auch in den Schulen beheimatet ist. Das soziale Lernen in den Schulen mit Respekt ein starkes Zeichen für die Zukunft darstellt. Junge Menschen wissen schon warum es geht. Junge Menschen gehören gefördert nicht gebremst. Das tut uns allen gut. Vertrauen in die Zukunft, dafür stehen die jungen Menschen, die gestern dabei waren.
Vertrauen in die Zukunft, dafür steht die interreligiöse Plattform, die gestern mit Vertretern von 13 Religionsgemeinschaften auf der Bühne gemeinsam den Friedenswunsch zelebriert hat. Vertrauen in das Licht, dafür stand Bischof Hermann Glettler."
Großer Dank gilt auch ganz besonders bei seinen Unterstützern TIGAS und FCG Tirol, sowie beim Land Tirol und der Stadt Innsbruck, die die Friedenslichtfeier 2025 durch ihre Zusammenarbeit und ihren Beitrag ermöglicht haben.
Alle Einnahmen der Gastronomie wurden an LICHT INS DUNKEL gespendet.
Nadine Beiler und die 7-jährige Emilia singen "Imagine": Video









































































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